So, oder so ähnlich scheint das Motto zu lauten, unter welches die Antidiskriminierungs-Stelle des Bundes (ADS) ihre „Arbeit“ stellt. Da scheint es auch wenig zufällig, dass diese sich ihr Kürzel „ADS“ mit einem neuzeitlichen Krankheitsbild, dem „Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom“ (ebenfalls ADS), teilt.
Wie ADS-Leiterin Christine Lüders nun jüngst vor der Berliner Presse bekanntgab, ist man derzeit dabei, eine überparteiliche Kommission gegen Altersdiskriminierung, unter Vorsitz des früheren Bremer Bürgermeisters Dr. Henning Scherf, ins Leben zu rufen. Deren Ziel soll sein, die Potenziale älterer Arbeitnehmer zu nutzen. Also im Klartext heisst das eigentlich, wir sollen noch länger arbeiten. Und dabei geht man bei der ADS natürlich mit gutem Beispiel voran. Das wird zum einen daran deutlich, dass die 58-jährige Lüders, durch das weiterdelegieren Ihrer Arbeit an eine Kommission, die eigene (Arbeits-)kraft für den „Einsatz im Alter“ schont, zum anderen aber auch durch das Schaffen kreativer Stellen für ausrangierte Bürgermeister.
Zugegeben, nun könnte man meinen, ein solches Modell sei dem demografischen Wandel geschuldet und dies wäre ein adäquater Weg, dem zu begegnen. Die „Alten“ bleiben länger im Job und behalten so das Gefühl, gebraucht zu werden, frei nach der Devise – Wer rastet, der rostet!
Doch denkt man einen Schritt weiter wird klar, dass eine solche Maßnahme den demografischen Wandel vielmehr vorantreibt, anstatt seine Folgen einzudämmen.
Die Rechnung ist ganz einfach – je länger die älteren Arbeitnehmer i m Job verbleiben, desto länger blockieren sie dringend benötigte Arbeitsplätze für die Jüngeren. Denen fehlt es dann wiederum, angesichts einer instabilen Arbeitsmarktlage an Perspektiven, was weiter dazu führt, dass immer weniger junge Menschen das Wagnis eingehen eine Familie zu gründen, wodurch in der Folge die Geburtenraten weiter sinken werden.
Was also als Antidiskriminierungs-Maßnahme gedacht ist, raubt letztlich den Älteren den wohlverdienten Ruhestand und den Jüngeren die Perspektive – tolle Arbeit!
Und schliesslich gibt es heutzutage weitaus vielfältigere und schönere Möglichkeiten, seine Schaffenskraft und Agilität im Alter zu nutzen. So hat man im Alter endlich die Zeit, um Dinge zu tun, die während des langen Arbeitslebens zu kurz gekommen sind. Von schönen Reisen über interessante Hobbies, bis hin zum Studium im 3. Lebensalter, gibt es viele Wege sich auch im Alter noch selbst zu verwirklichen.
Damit Sie später, neben der Zeit, auch das nötige Kleingeld haben, um Ihre Wünsche und Träume zu verwirklichen, sollten Sie sich aber rechtzeitig um eine adäquate private Altersvorsorge kümmern. Wer sich beispielsweise jetzt für eine Riester-Rente entscheidet, kann so bereits mit jugendlichen 62 Jahren, steueroptimiert sein Geld abrufen.
Wir von Hoesch & Partner GmbH gönnen Ihnen Ihren Ruhestand und beraten Sie gerne, wenn es darum geht, den finanziellen Rahmen in Form einer soliden Altersvorsorge, dafür zu schaffen. Hierbei überlassen wir es selbstverständlich Ihnen, ob wir zu Ihnen kommen, Sie zu uns, oder wir sie erst einmal telefonisch beraten dürfen, unter 069 – 71 70 7-540.
Wir freuen uns auf Sie!


In den letzten Jahren war es nicht sonderlich gut bestellt, um das Sparverhalten der Deutschen. Im Windschatten der weltweiten Finanzkrise im Allgemeinen und der Euro-Krise im Speziellen, schien das Sparen mehr und mehr aus der Mode zu kommen, frei nach dem Motto: “Gebt euer Geld aus, so lange es noch was wert ist“.
Wieder einmal war das Geschrei groß, als einige der privaten Krankenkassen eine Erhöhung Ihrer Beiträge zum neuen Jahr ankündigten, und wieder einmal blieb am Ende nur eines zurück – Verwirrung für den Verbraucher.
2012 ist da!
In ein paar Stunden schon ist es wieder so weit, dann ist das Jahr 2011 endgültig Geschichte. Ebenfalls geschichtlich begründet ist der Brauch, zu diesem Anlass ein Feuerwerk abzufeuern. Bei den alten Germanen diente das Feuerwerk noch, um die „bösen Geister“ zu vertreiben.
Anders als der grimmige Mr. Scrooge in Charles Dickens‘ „Eine Weihnachtsgeschichte“ wird in deutschen Haushalten zum Weihnachtsfest nicht gegeizt, sondern geklotzt statt gekleckert. Am Weihnachtsabend kommt natürlich nur die gute Bio-Gans auf den Tisch und glaubt man einer jüngst veröffentlichten Studie des Bundesverbandes deutscher Weihnachtsbaumerzeuger (ja, den gibt es wirklich!!!), so entscheiden sich 75% der Deutschen bei der Wahl des Weihnachtsbaumes für die edle Nordmanntanne.
Niemand weiß dieser Tage wohl besser, wie das ist, wenn einem das Eigenheim, bzw. dessen Finanzierung um die Ohren fliegt, als unser Bundespräsident Christian Wulff. Und die Tatsache, dass zeitgleich ein Sturmtief, ausgerechnet namens „Joachim“ über Deutschland hinwegfegt, wollen wir auch als Zufall gelten lassen.
Selbstverständlich leben wir in einer aufgeklärten Zeit, und selbstverständlich ist jedem klar, dass es keine gesellschaftsrelevanten Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt. Frauen dürfen Hosen tragen, Männer dürfen weinen – und das ist auch gut so!
Vor kurzem erst, sorgte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für ein Feuerwerk der unschönen Art, durch die Veröffentlichung einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung, welche aufhorchen ließ, ob der Rentabilität der Riester-Rente.

