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Und Riestern lohnt sich doch – erst recht bei einem Abschluss bis zum 31.12.2011!!!

Riester FörderungVor kurzem erst, sorgte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für ein Feuerwerk der unschönen Art, durch die Veröffentlichung einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung, welche aufhorchen ließ, ob der Rentabilität der Riester-Rente.

Was bei Fachleuten der Versicherungswirtschaft  nur mit Kopfschütteln aufgenommen wurde,  aber vor allem zu einer großen Verunsicherung bei den Verbrauchern führte, ist letztlich nur auf einen peinlichen Rechenfehler zurückzuführen.

Als Basis für die Berechnung der Rendite hat man, nicht wie üblich die vom Verbraucher eingezahlten Beiträge (Nettobeiträge), sondern die Gesamtbeiträge inklusive der staatlichen Förderung (Bruttobeiträge) genommen. Kurz – man hat einfach „Brutto“ und „Netto“ verwechselt.

Berechnet man die Rendite für die Riester-Rente einmal korrekt, kommt man zu einer Rendite von 4% und mehr – und das über mehrere Jahrzehnte hinweg!!!

Das aber den Verfassern dieser Studie – allesamt Fachleute -  ein solch grober Schnitzer unterläuft ist schwer zu glauben. Fast könnte man meinen, die unnötige Verunsicherung des Verbrauchers sei gewollt, ja kalkuliert, um abschlusswillige Riester-Anwärter daran zu hindern noch vor dem Jahresende eine Riester-Rente abzuschließen!

Wieso das? Ganz einfach – nur wer noch bis zum 31.12.2011seine Riester-Rente abschließt, kann dabei in vielfacher Hinsicht profitieren:

  1. Sichern sie sich somit den Garantiezins von 2,25%, welcher ab dem 01. Januar 2012, per Gesetz auf 1,75% gesenkt wird!
  2. Können sie so bereits mit 60 steueroptimiert Geld abrufen, anstatt erst mit 62, bei einem Abschluss in 2012!

Nun haben SIE die Wahl, ob sie sich weiter von zweifelhaften Studien des DIW verunsichern lassen, oder einfach mal mit uns von Hoesch & Partner über Ihre ganz persönliche Altersvorsorge  sprechen.

Lesen Sie dazu auch unseren vorherigen Blogbeitrag zu diesem Thema: http://blog.hoesch-partner.de/2011/11/25/staatlich-finanzierte-stimmungsmache-gegen-riester-rente/

Staatlich finanzierte Stimmungsmache gegen Riester-Rente

Diese Woche hat das Deutsche Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) eine Studie zu zehn Jahren „Riester-Rente“ veröffentlicht. Darin zieht das DIW das Fazit, dass sich Riester-Produkte nicht rentieren. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bezeichnet diese Aussage in einer Stellungnahme schlicht als falsch.

Wenn es nur um wie auch immer motivierten PR-Kleinkrieg wäre, könnte man ja noch darüber schmunzeln, die Wahrheit ist allerdings eine ganz andere:

  • Es wird  ein fatales Signal an die Vorsorgebereitschaft der Bevölkerung gesendet
  • Diese sogenannte „Rentabilitätsberechnung“ ist bereits in der Vergangenheit auf Kritik gestoßen, das nicht alle Leistungen, die der Kunde erhält, insbesondere aus der Überschussbeteiligung, berücksichtigt werden.
  • Die staatlichen Zulagen – immerhin einige tausend Euro über die Laufzeit eines Vertrages und bei Geringverdienern sogar mehr als die Eigenbeiträge, bleiben ebenfalls völlig unberücksichtigt.

Das wirkliche Fazit müsste heißen: Diese Studie führt schlicht zu irreführenden Ergebnissen. Die Behauptung,  Riester-Renten lohnen sich oft nicht mehr als ein ‚Sparstrumpf‘, ist einfach falsch und so nicht haltbar.

Und das schlimmste an der Sache: Mit der Riester-Rente wurde die Eigenbeteiligung der Bevölkerung an der Altersvorsorge deutlich erhöht, ein lange überfälliger Schritt. Nun konterkariert, um nicht zu sagen zerstört, ein staatlich finanziertes Institut diese Entwicklung durch ein unsachliche Studie. Ein Skandal.

Wer sich unabhängig und individuell , sowie unter Berücksichtigung aller Steuervorteile, Zulagen und Überschussbeteiligungen über eine Rieste-Rente informieren möchte, kann das hier tun: Riester-Rente

Armutsgefahr variiert nach Bundesländern

Armutsgefährdung 2010 Deutschland

Armutsgefährdung 2010 Deutschland

Das statistische Bundesamt (Destatis) hat in seiner jüngsten Analyse wenig überraschende zu Tage gefördert: in den neuen Bundesländern ist die Armutsgefährdung deutlich höher als in den alten Bundesländern. Dagegen sind die Menschen im  „reichen“ Süden am wenigsten gefährdet.
Auch sehr spannend: Im Vergleich zum Jahr 2005, ist die Armutsgefahr in elf Bundesländern gesunken und nur in fünf Ländern gestiegen. In den neuen Ländern ist das Armutsrisiko ca. 50% höher, konkret: 19%, in den alten dagegen nur 13%.
Was tun? Sorry wenn ich mich wiederhole: 1. Mehr sparen, 2. weniger konsumieren, 3. länger arbeiten, 4. im Alter Teilzeit arbeiten. Zu Punkt 1.: Riester, Rürup, private Rente, betriebliche Altersversorgung.
Für uns in Europa lässt sich die Situation mit einem Zitat von David Bosshart, CEO des GDI in Zürich auf den Punkt bringen: „Unser Erfolg wurde mit ‚alt, weiß, männlich, satt‘ erarbeitet…Doch heute bekommen wir es mit ‚jung, asiatisch, weiblich, hungrig‘ zu tun. „Weiter so“ geht nicht mehr – Grüße an Herrn Blüm („Die Rente is sischer“) – wir brauchen ein „anders weiter“. Was tun? Sorry wenn ich mich wiederhole….