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Deutschland hat Zukunft – und für die lohnt es sich zu sparen!

Sparen - Betriebliche AltersvorsorgeIn den letzten Jahren war es nicht sonderlich gut bestellt, um das Sparverhalten der Deutschen. Im Windschatten der weltweiten Finanzkrise im Allgemeinen und der Euro-Krise im Speziellen, schien das Sparen mehr und mehr aus der Mode zu kommen, frei nach dem Motto: “Gebt euer Geld aus, so lange es noch was wert ist“.

Wie aber jüngst eine Befragung im Auftrag des Bundesverbands deutscher Banken e.V. ergeben hat, geht der Trend in diesem Jahr wieder in die andere Richtung, hin zum Sparen.  Die Gründe hierfür sind vielschichtig, vor allem wird aber deutlich, dass die Deutschen wieder positiv in die Zukunft schauen, für die sich das Sparen wieder lohnt!

Dabei setzt der Deutsche vermehrt auf schwäbische Tugenden, wie „Schaffe, schaffe, Häusle baue“, anstatt sich, nach möglichst hohen Renditen heischend, auf das internationale (Investment-) Parkett (ver-)führen zu lassen. So verwundert es auch nicht, dass in der weiteren Analyse der Befragung klar wird, dass ein Großteil der Befragten besonderen Wert auf eine sichere und nachhaltige Anlage ihrer Ersparnisse legt, und sich somit die private Altersvorsorge als Hauptmotiv zum Sparen herausstellt.

Als besonders beliebt, stellt sich vor diesem Hintergrund die betriebliche Altersvorsorge heraus, was nicht zuletzt daran liegt, dass sie mit ihren fünf verschiedenen Durchführungswegen eine weite Bandbreite an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Der beliebteste Durchführungsweg ist die Direktversicherung, sozusagen die klassischer Variante. Über den Arbeitgeberwerden  direkt vom Bruttogehalt Beiträge in eine Versicherung eingezahlt. Und das steuer- und sozialversicherungsfrei. Für weitere Informationen zu diesem Thema lesen Sie auch unseren bAV-Blog oder informieren Sie sich direkt auf unserer Homepage.

Wenn also auch Sie zu den positive Denkenden gehören und der Meinung sind, dass sich Sparen wieder lohnt, beraten wir von Hoesch & Partner GmbH Sie gerne, wenn es darum geht, für Ihre Zukunft vorzusorgen.

Staatlich finanzierte Stimmungsmache gegen Riester-Rente

Diese Woche hat das Deutsche Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) eine Studie zu zehn Jahren „Riester-Rente“ veröffentlicht. Darin zieht das DIW das Fazit, dass sich Riester-Produkte nicht rentieren. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bezeichnet diese Aussage in einer Stellungnahme schlicht als falsch.

Wenn es nur um wie auch immer motivierten PR-Kleinkrieg wäre, könnte man ja noch darüber schmunzeln, die Wahrheit ist allerdings eine ganz andere:

  • Es wird  ein fatales Signal an die Vorsorgebereitschaft der Bevölkerung gesendet
  • Diese sogenannte „Rentabilitätsberechnung“ ist bereits in der Vergangenheit auf Kritik gestoßen, das nicht alle Leistungen, die der Kunde erhält, insbesondere aus der Überschussbeteiligung, berücksichtigt werden.
  • Die staatlichen Zulagen – immerhin einige tausend Euro über die Laufzeit eines Vertrages und bei Geringverdienern sogar mehr als die Eigenbeiträge, bleiben ebenfalls völlig unberücksichtigt.

Das wirkliche Fazit müsste heißen: Diese Studie führt schlicht zu irreführenden Ergebnissen. Die Behauptung,  Riester-Renten lohnen sich oft nicht mehr als ein ‚Sparstrumpf‘, ist einfach falsch und so nicht haltbar.

Und das schlimmste an der Sache: Mit der Riester-Rente wurde die Eigenbeteiligung der Bevölkerung an der Altersvorsorge deutlich erhöht, ein lange überfälliger Schritt. Nun konterkariert, um nicht zu sagen zerstört, ein staatlich finanziertes Institut diese Entwicklung durch ein unsachliche Studie. Ein Skandal.

Wer sich unabhängig und individuell , sowie unter Berücksichtigung aller Steuervorteile, Zulagen und Überschussbeteiligungen über eine Rieste-Rente informieren möchte, kann das hier tun: Riester-Rente

Armutsgefahr variiert nach Bundesländern

Armutsgefährdung 2010 Deutschland

Armutsgefährdung 2010 Deutschland

Das statistische Bundesamt (Destatis) hat in seiner jüngsten Analyse wenig überraschende zu Tage gefördert: in den neuen Bundesländern ist die Armutsgefährdung deutlich höher als in den alten Bundesländern. Dagegen sind die Menschen im  „reichen“ Süden am wenigsten gefährdet.
Auch sehr spannend: Im Vergleich zum Jahr 2005, ist die Armutsgefahr in elf Bundesländern gesunken und nur in fünf Ländern gestiegen. In den neuen Ländern ist das Armutsrisiko ca. 50% höher, konkret: 19%, in den alten dagegen nur 13%.
Was tun? Sorry wenn ich mich wiederhole: 1. Mehr sparen, 2. weniger konsumieren, 3. länger arbeiten, 4. im Alter Teilzeit arbeiten. Zu Punkt 1.: Riester, Rürup, private Rente, betriebliche Altersversorgung.
Für uns in Europa lässt sich die Situation mit einem Zitat von David Bosshart, CEO des GDI in Zürich auf den Punkt bringen: „Unser Erfolg wurde mit ‚alt, weiß, männlich, satt‘ erarbeitet…Doch heute bekommen wir es mit ‚jung, asiatisch, weiblich, hungrig‘ zu tun. „Weiter so“ geht nicht mehr – Grüße an Herrn Blüm („Die Rente is sischer“) – wir brauchen ein „anders weiter“. Was tun? Sorry wenn ich mich wiederhole….